Der neue Facebook-Algorithmus kommt

Der Facebook-Algorithmus unterliegt stetiger Veränderung. Jetzt ist es mal wieder soweit. Das soziale Netzwerk – angeführt von Mark Zuckerberg – hat einen neunen Algorithmus angekündigt. – Doch was bedeutet das für die User und solche, die über Facebook Ruhm und Bekanntheit erlangen? Diesen Fragen werde ich in meinem heutigen Blog-Post für euch beantworten.

Am deutlichsten zu spüren sein, werden die Änderungen im Algorithmus am Newsfeed. Also das, was ihr zuerst seht, wenn ihr Facebook öffnet. Der Algorithmus beeinflusst beispielsweise, welche Beiträge stärker berücksichtigt werden, also im Vordergrund stehen und welche eher weiter unten für den Nutzer sichtbar sind. Ursprünglich war es so, dass Aktivitäten von Freunden besonders stark im Fokus standen. Das änderte sich, seitdem sich Facebook immer mehr kommerzialisiert wurde und Firmen, sowie Organisationen das Netzwerk für sich entdeckten. Seitdem ärgerten sich Nutzer immer mehr über Product-Placements und Beiträge, die sie eigentlich gar nicht sehen wollten.

Damit soll jetzt Schluss sein, denn Facebook will sich wieder mehr auf seine Wurzeln besinnen. Die meisten Nutzer wird das freuen, doch die Publisher finden das nicht gerade amüsant. Ihre Beiträge kommen dadurch schlechter weg und werden von weniger Nutzern gesehen. Im April hat Facebook schon eine ähnliche Änderung vorgenommen, die dafür sorgte, dass der Traffic bei einigen Anbietern um bis zu 25% einbrach.

Ein gewagter Schachzug von Facebook, doch an sich kein falscher, denn der blaue Riese steckt in der Zwickmühle. Vergleichsweise neue soziale Netzwerke wie Instagram und Snapchat laufen Facebook den Rang ab. Wenn der Marktführer weiterhin seine Position behaupten will, muss er sich mit seinen Mitgliedern solidarisieren und sich ihren Bedürfnissen anpassen, nur so können die Nutzerzahlen stabil gehalten werden.

Wie kann ich meine E-Mails rechtssicher archivieren?

Heute möchte ich euch mal ein Thema vorstellen, mit dem sich sicherlich schon einige von euch beschäftigt haben – leider nicht selten mit ungeklärten Fragen.

Und zwar soll es um E-Mail-Archivierung gehen. Zu diesem umstrittenen Thema – besonders im Unternehmen – ranken sich ja ziemlich viele vage Behauptungen oder Vermutungen. Heute werdet ihr erfahren,  ob man wirklich jede Mail archivieren muss oder darf und das dann letztendlich auch Rechtskonformität garantiert.

  1. Muss ich jede Mail archivieren?

Jeder Betrieb – mit Ausnahme von Kleingewerbetreibenden – müssen, was viele nicht wissen, ihren kompletten geschäftlichen E-Mail-Verkehr ab Ende des Kalenderjahres für 6 bis 10 Jahre aufbewahren.

  1. Darf ich jede Art von Mail archivieren?

Das ist leider nicht so einfach zu klären. Im Unternehmen gibt es Mails, die archiviert werden müssen, dann gibt es welche die archiviert werden dürfen und wiederum welche, die nicht archiviert werden dürfen – und zwar die privaten Mails der Mitarbeiter. Und genau hier wird es kompliziert. Wenn man als Unternehmen nämlich duldet, dass seine Mitarbeiter über das E-Mail-Programm auch privat kommunizieren gilt die Firma rein rechtlich als Telekommunikationsdienst. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass die Archivierung unzulässig ist.

  1. Garantiert E-Mail-Archivierung Rechtskonformität?

Automatische Appliances oder Cloud-Lösungen mit zusätzlichen Nutzen für das Unternehmen steigen gleichzeitig die Motivation für das Unternehmen, eine rechtskonforme E-Mail Archivierung durchzuführen. Allerdings wird nur der Archivierungsvorgang automatisiert, es benötigt trotzdem einen klaren Ablaufplan, damit die E-Mails, die archiviert werden müssen auch sicher archiviert werden.

Hier ist nochmal ein gutes Video, wie ihr ganz einfach Mails in Outlook archivieren könnt – Ich wünsche frohes Schaffen!

 

Instant Messanger ist kein Synonym für „WhatsApp“

WhatsApp ist das Non-Plus-Ultra wenn es um Instant-Messanging geht. Viele Menschen kennen auch keinen anderen Weg digital zu kommunizieren, selbst telefonieren tun manche nur noch über die Smartphone-App.

Dass es auch anders ging weiß nur die etwas ältere Generation unter euch. Richtige Instant-Messanger existieren nämlich schon seit 1996- Unglaublich oder? Es ist aber tatsächlich so. Die Ära wurde durch das israelische Startup Mirabellis eingeläutet. Sie brachten Mitte der 90er-Jahre das Messanging-Programm ICQ auf dem Markt. Das gab es allerdings nur für den PC – logisch, Smartphones existierten schließlich noch lange nicht. Das Tool wurde schnell zum Hit und verbreitete sich rasant.  Über 100 Millionen Nutzer waren um die Jahrtausendwende bei dem Dienst angemeldet, der bereits 1998 von dem damaligen Internet-Giganten AOL übernommen wurde. Heutzutage spielt der Pionier kaum mehr eine Rolle und wurde vom Monopolisten WhatsApp verdrängt. Der Smartphone-Messanger hat nämlich mehr als eine halbe Milliarde Nutzer.

Vor knapp 2 Jahren gab es jedoch wieder einen Hoffnungsschimmer für den einst stolzen Messanger. Die mobilen Versionen des inzwischen durch mail.ru übernommen Dienstes machten besonders in Südamerika Boden gut und befanden sich zwischenzeitlich wieder auf Platz 1 der App-Store-Charts.

Wie sich der Markt in Zukunft gestalten wird, wird sich zeigen. Wer weiß, vielleicht wird ICQ irgendwann zum digitalen Weltkulturerbe …

ICQ

 

Das Fernsehen – Leitmedium oder alter Hut?

Viele lassen es nebenbei laufen, manche können gar nicht ohne und für wieder andere ist es einfach Zeitverschwendung – das Fernsehen. Aber wie ist es eigentlich wirklich um das mittlerweile 90-jährige Medium bestellt? Darüber versuche ich euch heute aufzuklären.

Als das voll-elektronische Fernsehen zum ersten Mal durch seinen ungarischen Erfinder Kálmán Tihanyi der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hatte sicherlich niemand auf der Rechnung, dass es gar nicht so lange brauchen wird, bis es sich zu einem kommerziellen Hit entwickelt. Was damals Zukunftsmusik war, ist mittlerweile längst zum Alltag geworden. Menschen in allen Ländern und Bereichen der Erde nutzen das Medium heutzutage.

Auch der tägliche Konsum ist parallel dazu signifikant gestiegen. Bereits im Jahre 1997 betrug die durchschnittliche tägliche Fernsehdauer schon 183 Minuten pro Tag. Nach der Jahrtausendwende, im Jahre 2002 stieg diese nochmals auf über 200 Minuten und auch danach war ein Ende nach oben nicht in Sicht. Im Jahre 2011 erreichte die Nutzung ihren historischen Höchststand und kletterte auf sage und schreibe 225 Minuten im Tagesdurchschnitt! Rekordwert! 2015 kann an dieses Spitzen-Ergebnis fast anschließen und bringt es auf ähnlich hohe 223 Stunden pro Tag.

Der Trend ist also klar – auch wenn sich das Internet in vielen Bereichen auf dem Vormarsch befindet: Das Fernsehen wird es als alleiniges Leitmedium vorerst nicht verdrängen können. Eher ein gemeinsamer Platz ganz oben auf dem Podium wäre denkbar, da man beachten muss, dass sich Fernsehen immer mehr zu einem Begleitmedium entwickelt. Das heißt, dass auch während der Fernseh-Nutzung im Internet gesurft wird.

Zählt man eins und eins zusammen bedeutet das, dass die goldenen Zeiten für das Fernsehen wohl noch nicht vorbei sind – einzig seine Bedeutung als das digitale Medium schlechthin schwindet.

Hier nochmal die Statistik zum Veranschaulichen:

 

Fernsehen-Nutzung